Ich
bin ich
Ich TRETE nicht ins Fettnäpfchen - ich SPRINGE mit Anlauf hinein
Ich muss nicht immer im Mittelpunkt STEHEN, SITZEN ist auch in Ordnung
Wenn ich schon nicht ÜBERZEUGEN kann, stifte ich wenigstens VERWIRRUNG
Die meisten Probleme lösen sich von allein, man darf sie nur nicht
dabei stören !!
Ich bin Ich, nicht Perfekt, aber Einzigartig
Menschen, die mit mir nicht auskommen, müssen eben noch ein bisschen
an sich arbeiten.
Ohne
Wort






Weihnachtliches
Gedicht:
Denkt
euch, ich habe das Christkind gesehen,
ich hab's überfahren, es war ein Versehn',
ich hatte gerade die Äuglein zu,
ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'.
Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht,
Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht.
Später
sah ich auch noch den Weihnachtsmann,
er feuerte gerade' seine Rentiere an,
ich überholte den langsamen Wicht,
doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht.
Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa,
ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta!
Am
Ende sah ich auch Nikolaus,
er stürmte gerade' aus dem Freudenhaus,
er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen,
wollte am Automaten neue Präser sich kaufen,
mein Auto und mich hatte er wohl nicht' gesehen',
jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen.
So
ist die Moral von dem Gedicht,
fahr zu schnell Dein Auto nicht!
Denn als ich Zuhaue war, da musste ich heulen,
mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen
Vom Nikolaus, vom Christkind und vom Santa Claus,
tja, dieses Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus!
Wer
heute den Kopf in den Sand steckt,
knirscht morgen mit den Zähnen.

Geschlossen
Die
Dunkelheit, sie brach herein,
durch kleinste Ritze drang sie ein.
Hab´ mich nicht gut genug verkrochen,
die Kälte dringt in meine Knochen.
Zäh, geronnen ist mein Blut,
verflossen längst die einst´ge Glut.
Zum Seelenhändler wollt´ ich laufen,
mir neue Atemzüge kaufen.
Doch meine Hoffnungen zerflossen,
an seiner Tür ein Schild -
Geschlossen!
(Martin
Kaplan)


Rezept
für ein glückliches Leben
Man nimmt 12 Monate, putzt sie sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie
und zerlege jeden Monat in 30 oder 31 Teile,
so
dass der Vorrat genau für ein Jahr reicht.
Jeder Tag wird dann
einzeln zubereitet aus einem Teil Arbeit und zwei Teilen Frohsinn
und Humor.
Man fügt drei gehäufte Eßlöffel Optimimus
hinzu, einen Teelöffel Toleranz, ein Körnchen
Ironie und eine Prise Takt.
Die ganze Masse wird sehr reichlich mit Liebe übergossen.
Das fertige Gericht wird mit Stäußchen kleiner Aufmerksamkeiten
garniert und täglich mit Heiterkeit serviert.
(Verfasser
unbekannt)

Das
tote Pferd
Eine
Weisheit der Dakota-Indianer besagt:
"Wenn
du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab."
Doch
im Leben versuchen wir oft andere Strategien, nach denen wir in solchen
Situationen handeln:
Wir
besorgen eine stärkere Peitsche.
Wir wechseln den Reiter.
Wir sagen: "So habe ich das Pferd doch immer geritten."
Wir gründen Arbeitskreise, um das tote Pferd zu analysieren.
Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
Wir erhöhen die Qualitätsstandarts für den Beritt toter
Pferde.
Wir bilden eine Taskforce, um das tote Pferd wiederzubeleben.
Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
Wir stellen vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob und wann ein Pferd tot
ist.
Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen, damit sie schneller werden.
Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht
noch beschlagen könnte."
Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des toten
Pferdes zu erhöhen.
Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
Wir kaufen etwas ein, das tote Pferde schneller laufen lässt.
Wir erklären, dass unser Pferd "besser, schneller und billiger
tot ist".
Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote
Pferde zu finden.
Wir überarbeiten die Leitungsbedingungen für tote Pferde.
Wir richten eine unabhängige Kostenstelle für tote Pferde
ein ...
(Verfasser
unbekannt)

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